Heute wollten wir den Spitwalk von der Spit-Bridge nach Manly machen, was uns aber nicht so sehr gelungen ist. Zum einen waren wir zu langsam unterwegs und zum anderen haben Sarah und Christian sich darunter einen Nachmittagsspaziergang anstelle eines 4 Stunden Bushwalks vorgestellt und kamen entsprechend unvorbereitet mit FlipFlops … Die beiden sind nach einer kleinen Runde vor zum Strand und ich habe das erste Drittel des Walks alleine gemacht und bin dann später zum Strand, welcher bis dahin allerdings „geschlossen“ war, nachgekommen. Achja zwischendurch waren da natürlich auch einige kleine Strände und Buchten wie man sie in einer Stadt eigentlich nicht erwarten würde wo ich meine Bahnen schwimmen konnte ohne dass mich Wellen daran hätten hindern können.
Blog
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Spitwalk
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Besichtigung des Blaselochs
Seit heute haben Sarah, Christian (aus ihrem Hostel) und ich eine Wochenkarte für alle Zonen in Sydney, wir können dank dieser Karte weiter entfernte Ziele rund um Sydney bereisen.Wir waren heute in Kiama am Blowhole aber das Wetter war zu gut, so daß der Wellengang nicht ausgereicht hat um die eigentlich bis zu 100 Meter hohe Fontaine sehen zu können. es waren vielleicht irgendwas um die „lächerlichen“ 5 Meter. Auf dem Rückweg sind wir noch die größte Klosteranlage Australiens besichtigen gewesen aber es gab nicht wirklich viel zu sehen.
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New Years Eve
10 Stunden eher als sonst für mich üblich begieße ich das Jahr 2012 … mit Cola 🙁Ohne großartig zu planen, denn dafür war es längst zu spät, sind wir los um uns einen schönen Platz zu ergattern um das Feuerwerk in Sydney an der Harbour Bridge zu sehen. Ich bin mit dem Zug zu Sarah ins Hostel (Central) wo ich mich mit ihr und 3 anderen aus ihrem Hostel getroffen habe. Wir sind dann gemeinsam Richtung Harbour Bridge und sind dann auch über die Brücke rüber. Wir fanden einen Platz am Mc Mahons Point (in der Nähe vom Luna Park) von welchem aus wir eine super Sicht hatten.
Wir sind allerdings schon gegen 15 Uhr dort gewesen was 9 Stunden warten hieß! Alkohol mitzubringen war verboten und die Taschen wurden auch an den Eingängen kontrolliert (wenn auch nicht so genau – aber das wussten wir ja vorher nicht)
Zwischendurch wurden immer mal ein paar Raketen gezündet um die Wartezeit zu verkürzen, eigene Raketen und Knaller waren aber ebenfalls verboten und offiziell gab es auch nichts zu kaufen.
Musik gab es nicht und die Toilettenschlangen wurden länger und länger, Rekordzeiten haben wir 3 Minuten vor Mitternacht aufgestellt, da haben alle Ihre Kamera scharf gemacht und man konnte innerhalb von einer Minute auf die Toilette, sonst hat es zwischen 40 und 70 Minuten gedauert.
Das Feuerwerk war sehr gelungen und hatte einen sensationellen Abschluss!
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Willkommen in Sydney
Nach langem Warten ist Sarah endlich in Sydney angekommen und ich habe sie nachmittags von ihrem Hostel abgeholt um die Straßen von Sydney unsicher zu machen.Wir haben eine große Runde zu Fuß am Hafen entlang gemacht und waren anschließend bei ihr im Hostel und haben noch mehr oder weniger leckere Nudeln mit Hackfleisch und Tomatensoße gekocht. Der Geschmack ließ etwas zuwünschen übrig, da wir keinerlei Gewürze zur Verfügung hatten. Salz haben wir uns erschnorrt aber das war es dann auch schon.
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Bondi, BBQ und Bescherung!
Zum meinem Pflichtprogramm gehörte es mir den Bondi-Beach zu Weihnachten anzusehen. Also machte ich mich auf, schoss ein paar Fotos, ließ ein paar Fotos von mir schießen und kehrte wieder zurück nach Merrylands.Da hat Steffi schon vieles für unser BBQ vorbereitet und ich fühlte mich schlecht, dass ich nicht helfen konnte und mich aus dem Staub gemacht habe. Schnell hab ich noch ein leckeres großes Stück Fleisch geholt und dann konnte es auch schon langsam los gehen.
Das BBQ war lecker und war durchaus als ein Ersatz zur Weihnachtsgans zu sehen, nicht zuletzt deswegen, dass wir davon 3 Tage gegessen haben.
Unser Vermieter Charlie kam mit seiner Freundin Lisa und seinem Bruder auch noch vorbei und wir spielten ein-zwei Runden Tischtennis und es folgte die Bescherung.
Neben Duschgel, einem australischen Hut und einem Boomerang gab es noch einen Gutschein zum Kartfahren – vielen Dank!
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Ein fröhliches Weihnachtsfest euch allen
Man könnte denken wir feiern hier wie alles andere 10 Stunden eher als in Deutschland aber dem ist nicht so. Weihnachten findet hier am 25.12. statt.
Die Weichnachtsstimmung wollte hier die letzten Tage aber nicht so richtig aufkommen. Auch wenn alle eine Weihnachtsmannmütze aufhaben, aber es scheint halt die Sonne und es sind 25-30°C vor der Tür.
Steffi hat zum Glück etwas Weihnachtsdeko gekauft und das Wohnzimmer sah dann püntlich zu Weihnachten doch noch weihnachtlich und etwas gemütlich aus.
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In Zukunft mit Plan (Garmin eTrex 20)
Gestern als ich zuhause angekommen bin habe ich gesehen, dass Johny Appleseed geantwortet hatte mir einen noch besseren Preis gemacht hat und ich mir das Gerät abholen könnte (vorrätig war es laut Internetseite).Ich also nach Strathfield zu Johnny und Geräte abgecheckt, denn wie ich auf der Webseite gesehen habe gab es ein verdammt gutes Angebot, das GPSMAP 62sc für umgerechnet gerade mal 340€ nach einigen vergleichen stand schnell fest, das 62 sc ist viel besser, schneller, hat eine Kamera eingebaut und hat eine bessere Menüführung, aber es ist 100€ teurer als das eTrex 30 und ist viel größer, was mich für mein jetziges Vorhaben etwas gestört hat.
Also gut das eTrex 30 reicht und ich habe mich entschieden. Ein Griff vom Verkäufer ins Leere offenbarte uns, es gibt kein neues eTrex 30 mehr im Laden. Und es grübelte im Kopf, eTrex 20 oder dann doch das 62 sc? Nach einer Unterhaltung mit dem Verkäufer über Geocaches und der Nutzung der ANT+ Chirps in Caches bestätigte dieser meine Recherche über das seltene Vorkommen der Chirps.
Also ok, Sparflamme an und das eTrex 20 genommen. einen Karabiner Gürtelclip noch dazu genommen, 2 gratis Batterien abgestaubt und das alles für 230 AUD – billiger als in Deutschland.
Zuhause wurde dann gleich ausprobiert und die vorinstallierte Basiskarte war echt nicht zu gebrauchen für die gewöhnlichen Zwecke. lediglich „Bundestraßen“ und Highways waren darauf zu sehen und gerade so wo Land aufhört und Wasser anfängt. Zwar für die ganze Welt aber die Karte ist weder zum Cachen noch zum wandern, noch zum navigieren geeignet. Es musste also eine andere Lösung gefunden werden.
Zum einen gibt es da OZ Topo V3 die für 230$ gekauft werden muss (es gibt auch eine Demo zum testen), es gibt Kartenmaterial von Johnny Appleseed und (weshalb ich mich auch unbedingt für eine aktuelles Gerät entschieden habe) die Möglichkeit OpenStreetMaps zu installieren.
Das Kartenmaterial von OZ Topo V3 war sehr enttäuschend, es gab kaum Wanderwege auf der Karte zu sehen dabei wußte ich dass dort eine sein mußte da ich ihn selbst schon langgewandert bin, aber Fehlanzeige. Johnny Appleseed konnte ich bisher nicht ausprobieren hört sich aber nach Forenberichten deutlich besser an, ich wollte aber erstmal die OSM’s ausprobieren.
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_Map_On_Garmin/Download
http://www.osmaustralia.org/garmin.php
Geile Scheisse, die Karten sind klein, der Detailgrad genial und sie sind kostenlos! Ich brache vorläufig nix anderes. Vorsichtshalber wurden die Karten für Thailand und Umgebung auch schon heruntergeladen, vielleicht komme ich dann später nochmal dazu eine aktuellere Version herunterzuladen aber erstmal wollte ich eine haben zur inneren Beruhigung. Achtet darauf dass ihr falls ihr es wünscht Routingfähige Karten herunter ladet.
Das Gerät sieht wertig verarbeitet aus, die Stromversorgung erfolgt mit 2AA Batterien und falls es irgendwelche speziellen Fragen zum Gerät eurerseits gibt schreibt sie einfach in die Kommentare.
Berichte vom Einsatz folgen.
Hier gibt es noch für die Radfahrer unter euch schönes Kartenmaterial.
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Erfolglos mit Plan planlos durch die City
Der Plan bestand darin in die City zu fahren, ein GPS Gerät zur kaufen um immer einen Plan dabei zu haben, der Plan ging aber leider nicht auf.
Es sollte ein GPS Gerät werden mit dem man nicht nur gewissen Koordinaten anlaufen kann, sondern eines auf welchem man auch eine Karte darstellen kann. Das stellt natürlich kein Problem dar aber hier ist überall nur das Garmin eTrex H im Angebot für 99$ (echt günstig) aber sobald ein besseres Gerät haben möchte, ist dieses weder vorrätig noch bestellbar – also ab in den nächsten Shop … wieder Fehlanzeige.
Im Internet hatte ich mich vorher natürlich schon schlau gemacht und mich für das Garmin eTrex 30 entschieden, nagelneu auf dem Markt Unterstützung des russischen Satelitensystems GLONASS und angeblich fit für das zukünftige Gallileo System. Dazu kommt noch ein elektronischer Kompass und barometrischer Höhenmesser und ANT+ was dem Gerät ermöglicht mir anderen Geräten (die ANT+ unterstützen) zu kommunizieren. Das System wird für einige Geocaches verwendet damit an Zwischenstationen neue Informationen digital übertragen werden (Hinweise, Koordinaten usw.) aber auf der Suche nach solchen Caches habe ich nur sehr wenige gefunden. Weil das bisher zu wenige Geräte unterstützen, gibt es fast niemanden, der es in seinen Caches verbaut/integriert.
Nun gab es das Gerät für australische Verhältnisse supergünstig bei Johnny Appleseed, weil ich mir nicht zu schade war noch nach Rabatt zu fragen, eine Antwort blieb aber noch aus.
Da blieb mir jetzt nur noch eine Möglichkeit, ab in die Kent-Street und die ganzen Outdoorgeschäfte abklappern. Gerade mal 3 von 6 Läden hatten überhaupt GPS Geräte und lediglich 2 von diesen hatten die neue eTrex Serie. Die Preise waren jedoch allgemein 30$ teurer als bei Johnny Appleseed und ein Laden hatte mir noch eine kostenlose Mitgliedschaft angeboten durch welche ich 10% Rabatt bekommen hätte, aber das eTrex 30 war leider ausverkauft.
So ging ein erfolgloser Einkaufstag zuende.
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Zur Abwechslung mal wieder Strand
Wieder einmal eigentlich zu spät hab ich mich auf zum Strand gemacht und weil es soweit am schnellsten ist bin ich zum Bondi Beach gefahren. Bin einmal rauf und runter gelaufen und habe mich zum Sonnen an den Strand gepackt. Es wehte ein relativ kühles Lüftchen und die Sonne versteckte sich auch hinter einem leichten Wolkenschleier, was mir ganz recht war um mich nicht wieder sofort zu verbrennen. -
Watsons Bay -> Rose Bay
Heute wurde mal wieder ein Ausflug in die Natur gemacht, wie immer mit dem Bus zum Bahnhof, mit dem Zug zum Circular Quay und von dort aus diesmal eine Fähre, die ich noch nie genommen habe. Natürlich zur Endstation „Watsons Bay“ um von da aus einen Walk zu starten. Erstmal ging es planlos aber gewollt ein paar Meter in die falsche Richtung zum Blase entleeren. Ein schönes Exemplar eines Kookaburra und eine kleine Huntsman ist mir aber auf dem Weg über den Weg gelaufen.Weiter ging es „zurück“ Richtung „Rose Bay“ wo ich dann die Öffentlichen (Fähre/Zug/Bus) genommen habe um wieder nachhause zu kommen, aber da bin ich ja noch lange nicht angekommen.
Den Walk hab ich mir vorher natürlich auf Google Maps angeguckt, aber da ich mir noch alternative Routen rausgesucht habe und erst im Zug bzw. Circular Quay entscheiden habe wo ich letztendlich lang wandere hatte ich nicht mehr alle Details im Kopf.
So bin ich als erstes am Robertson Park vorbeigekommen und sah einen Aussichtspunkt, der viele Touristen angezogen hat, also durch den Robertson Park hin zum Aussichtspunkt etwas umher gelaufen und wieder den Weg zurück zur Watsons Bay gesucht. Von dort aus ging es dann mal näher und mal entfernter an der Küste entlang zur Parsley Bay, von dort aus zur Vaucluse Bay vorbei an den wahrscheinlich teuersten Häusern Sydneys und weiter zur Shark Bay. Ein schöner Strand mit Schutznetz, welches vor Haien schützen soll und dies sicherlich auch tut.
Von nun wurde es etwas „natürlicher“. Der Weg von der Shark Bay zur Rose Bay war wesentlich naturbelassener und bescherte mir tolle Aussichten. Giftige Tiere sind mir zu meiner Zufriedenheit auch nicht über den Weg gelaufen, da war ich auch ganz dankbar drüber.
Angekommen bei der Fähre musste ich ein Weilchen warten bis meine Fähre kam und dann ging es vorbei an der Double Bay zur Circular Quay und von dort aus mit dem Zug nach Parramatta, weil ich auf den Zug nach Merrylands weitere 30 Minuten hätte warten müssen. Dort hab ich dann gleich noch zwei drei Zutaten besorgt für Steffi’s Gulasch, der ihr sehr gelungen ist und Mo und ich wurden kulinarisch verwöhnt.