Cockle Creek

Heute ist Samstag, Salamanca Market in Hobart. Da wir das Auto erst um 12 Uhr abholen wollten, hatten wir noch genug Zeit den Markt zu begehen. Er war schön, groß, überfüllt aber die Stände ähnelten sich nach einer Weile. Es gab aber auch lustige Ausnahmen (link folgt) und echt kreative Stände mit selbstgestrickten Teekannen-überzügen und Souvenieren.

Nachdem wir das Auto abgeholt, Essen für die nächsten Tage gekauft und das Gepäck aus dem Hostel geholt haben konnte es endlich losgehen.

Ziel: Cockle Creek.

Wie so oft ist ja auch der Weg das Ziel, so auch auf diesem Weg. Es war eine wunderschöne Landschaft entlang der Küste und manchmal dachte man, man ist in Brasilien oder Afrika, aber das kann niemals Tasmanien sein … war es aber.

Es dauerte eine Weile aber schlagartig wechselte der Straßenbelag von Asphalt nach Schotter, kurz nochmal zu Asphalt zurück und direkt wieder zu Schotter. Das Fahrverhalten wurde schwammig und überall standen Warnschilder, dass man schnell ins schleudern geraten kann. Es klackerte und klimperte überall, so dass wir uns schon sorgen um das Mietauto machten, beziehungsweise unsere Brieftaschen nachdem wir die ganzen Lackschäden bezahlt haben (im Lack war aber nix zu sehen).

Endlich angekommen am Zeltplatz fuhren wir zur zweiten Campingbucht, wo wir aber schnell wieder weg sind. Einheimische … Australier … angetrunken … mit starrendem Blick auf uns … und richtig lauter Musik. 20 Meter zurück fanden wir ein schönes Fleckchen in der ersten Bucht, machten Bekanntschaft mit ebenfalls einheimischen, die jedoch mit ihren Kindern campen waren und sich für ihre Landsleute bei uns entschuldigt haben.

south cape

Wir gingen noch kurz spazieren und sahen der Sonne zu, wie sie hinter dem Wald verschwand. Echt herrlich hier, wir überlegten schon gar nicht mehr weiterzufahren, schöner kann es eigentlich nicht mehr werden.

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