Wilsons Promontory

Seit einiger Zeit sind wir nun in Melbourne und haben aber noch nichts in der Umgebung gesehen.

Die letzten Tage von Annika in Australien waren auch gezählt und wir wollten nochmal eine kleine Tour machen. Der Freund (Flo) einer deutschen Mitbewohnerin (Lisa) ist auch für drei Wochen nach Austalien gekommen und wir dachten, es wäre am einfachsten sich ein Auto zu viert zu mieten um sich die Kosten zu teilen.

Aufgrund des Alters meiner Mitreisenden mietete ich das Auto (es war günstiger) und wir fuhren zum Wilsons Promontory mit einem relativ neuen Nissan X-Trail.

Wie immer ist ja der Weg das Ziel, so fuhren wir durch viele unterschiedliche Landschaften und waren jedesmal neu fasziniert von der Natur die uns geboten wurde.

Wir sahen einen Wunderschönen Sonnenuntergang bevor wir dann 20 Minuten später auf dem Campingplatz angekommen sind. Wir bauten das Zelt auf machten Burger am Free BBQ und gingen zu Bett.

Am nächsten Tag hatten wir ein wunderschönes Frühstück mit Papageien am Tisch und gingen danach wandern, viele Wege waren leider gesperrt, da sie von den Fluten im Vorjahr zerstört wurden. Es gab jedoch trotzdem genug für uns zu sehen und nach einem Rundweg durch den südlichsten Mangrovenwald der Erde gingen wir zum Squeeky Beach, der Sand quitschte bei jedem Schritt unter den Füßen.

Das Wasser sah wunderschön aus und die Wellen waren auch gutes Mittelmaß, also nichts wie rein mit uns.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz sahen wir wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang, machten uns dann noch schnell zum nahegelegenen Strand aber die Sonne verschwand hinter dem Dunst und es war ein schöner aber bei weitem nicht der spektakulärste Sonnenuntergang.

Wir wachten am nächsten Morgen rechtzeitig auf und dann ging es von Wilsons Promontory auf Phillip Island. Der Weg war wiedermal wunderschön und wir fuhren am schönsten Sonnanaufgang der Welt vorbei und durch Wälder mit dichtem Nebel.

Auf Phillip Island machten wir gleich eine Wanderung, die strenge Hitze und der Wüstensand auf dem Rückweg machten uns jedoch ganz schön zu schaffen.

Es ging dann weiter durchs Zentrum der Insel in den Norden und von dort in den Westen zur westlichsten Spitze der Insel. Seelöwen konnten wir leider nicht sehen aber das Licht der untergehenden Sonne war wiedermal fantastisch. Auf dem Rückweg sahen wir noch ein Pinguinbaby, das sollte genug für uns sein, da die Pinguinparade 25$ gekostet hat was uns zu viel war.

Zurück in den Norden der Insel kauften wir Zutaten für Burger und hatten wieder super leckere Burger vom Free BBQ.

Da es auf der Insel keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr gab da alles ausgebucht war fuhren wir noch in der Nacht zurück nach Melbourne.

Auf dem Weg kamen uns tausende Autos entgegen die alle auf die Insel gefahren sind, nach einiger Recherche am nächsten Tag fanden wir heraus, es fand das Tough Mudder Event statt.

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